Oberlausitz 04/2019

22.04.2019
Bischofswerdaer FV 08 – FC Oberlausitz Neugersdorf 0:1
Regionalliga Nordost (IV)
Sportpark an der Wesenitz (Att: 816)

Ostern 2019 schien das O als Majuskel bei allen Zielen vorgeschrieben zu sein. So folgte am Ostermontag auf Oberschlesien und Ostrava schließlich noch die Oberlausitz. Lag eh auf dem Weg nach Hause und außerdem war dort „Derbytime“. Der Bischofswerdaer FV 08 empfing den FC Oberlausitz aus Neugersdorf. Deshalb mutierte ich auch am vierten Tag des Osterwochenendes zum Frühaufsteher. 4:30 Uhr musste ich raus, damit ich frisch gestriegelt um 5:09 Uhr in Katowice einen InterCity nach Wrocław (Breslau) besteigen konnte.

Breslaus Hauptbahnhof

Am zauberhaften Bahnhof von Wrocław – wirklich eine Perle der Bahnhofsarchitektur und jüngst komplett saniert – hatte ich eine gute halbe Stunde Umsteigezeit. Die nutzte für ein Frühstück und ich votierte mal ausnahmsweise für McDonald’s. Die Frühstückskarte der polnischen Niederlassungen mutet ganz interessant an und so ein „Breakfast Wrap“ mit würzigen Schweinehacksteak, Bacon, gebratenen Pilzen, Käse und Kartoffelrösti erinnerte ein wenig an selige Morgenstunden in Großbritanniens Pubs. Damit man auch wirklich glaubt, etwas im Magen zu haben, gönnte ich mir neben dem Wrap noch ein „Kajzerka“ (ein Mehrbrötchen, tatsächlich knusprig, mit Hacksteak, Bacon usw.). Beides zusammen kostete in Kombination mit einem Cappucino ungefähr 5€. Da kann man nicht murren.

Polnisches McD-Frühstück

Den zweiten Umstieg des Tages hatte ich Węgliniec (Kohlfurt). Das Nest liegt ganz nah an der Grenze zu Deutschland und bereits im polnischen Teil der Region Oberlausitz. Hier wechselte ich in einen kleinen Schienenbus, der zwischen Węgliniec und Görlitz pendelt und ungefähr über 30 Sitzplätze verfügt. Schön, dass der Nahverkehr an unserer Ostgrenze mittlerweile länderübergreifend gut zu funktionieren scheint.

Der gründerzeitliche Postplatz in Görlitz

10:18 Uhr betrat ich dann wieder deutschen Boden. Da ich der neunminütigen Umsteigezeit in Węgliniec nicht über den Weg getraut habe, hatte ich, weil nun doch alles reibungslos ablief, einen Puffer von ungefähr 90 Minuten. Es gibt wahrlich Schlimmeres, als bei strahlendem Sonnenschein eineinhalb Stunden durch Görlitz zu spazieren. Zumal ich die Stadt bisher nur mal nach Einbruch der Dunkelheit zwecks Weihnachtsmarktvisite besucht hatte. Schon damals machte die Innenstadt einen famosen Eindruck, der sich nun bestätigte.

Goldiges Görlitz

Die oberlausitzische und zugleich niederschlesische Grenzstadt macht im mittlerweile flächendeckend restaurierten Zustand mächtig was her. Über 4.000 Baudenkmäler zählt die Stadt. Die historische Altstadt bietet u.a. Gebäude aus der Spätgotik, der Renaissance und dem Barock. Um den mittelalterlichen Stadtkern herum sind im 19.Jahrhundert sehr schöne Gründerzeitviertel entstanden, wovon auch die meisten Häuser restauriert wurden und unter Denkmalschutz stehen.

Der Frauenturm a.k.a. Dicker Turm am Marienplatz

Wissen auch Filmschaffende zu schätzen und verhalfen der Stadt zum Beinamen „Görliwood“. „Werk ohne Autor“, „Alone in Berlin“, „Grand Budapest Hotel“, „Goethe!“, „Die Vermessung der Welt“, „Inglourious Basterds“ und „Der Vorleser“ wurden beispielsweise zum Teil in Görlitz gedreht. Doch auch schon zu DDR-Zeiten war die im 2.Weltkrieg fast völlig von Zerstörungen verschont gebliebene Stadt ein beliebter Drehort. U.a. wurde hier 1985 der Film „Ernst Thälmann“ teilproduziert. Das erklärte den großen Schriftzug „Wählt Thälmann“ an einer Friedhofsmauer.

Reichenbacher Turm am Obermarkt

Mein Rundgang deckte heute die Sehenswürdigkeiten rund um Postplatz, Marienplatz, Obermarkt und Untermarkt ab. Was man eben in 96 Minuten, leider nur oberflächlich, schaffen kann. Dabei schnorrte ich mir immerhin einige „Facts“ zu den Sehenswürdigkeiten von den zahlreichen geführten Gruppen in der Stadt. Geht ja gar nicht anders, wenn an jeder Sehenswürdigkeit mindestens ein Guide mit Gruppe steht.

Rathaus am Untermarkt

Kurz vor 11 Uhr ging es schließlich weiter nach Bischofswerda. Das 11.000-Einwohner-Städtchen erreichte ich 12:37 Uhr und weil der Stadtkern gleich am Bahnhof beginnt und das Stadion außerdem innerhalb des Stadtkerns liegt (500 Meter vom Marktplatz entfernt), reichten die gut 50 Minuten Zeitfenster bis zum Anpfiff für einen kleinen Stadtrundgang.

Unterwegs in der Bischofswerdaer Altstadt

Bischofswerda wurde 1227 erstmals urkundlich erwähnt. Stadtherren waren bis ins 16.Jahrhundert die Bischöfe von Meißen. Daher auch der Name. Der Klerus verhalf der Stadt im Mittelalter zu einer gewissen Blüte und 1559 fiel Bischofswerda an das Kurfürstentum Sachsen (übrigens zusammen mit Stolpen, wo ich 2017 in touristischer Mission vorbeischaute). Da die Stadt 1813 mal zum x-ten Mal fast komplett abbrannte, sind kaum mehr Gebäude aus dem 13. bis 18.Jahrhundert zu entdecken. Allerdings behielt man beim Wiederaufbau den mittelalterlichen Stadtgrundriss bei und die neue Bebauung aus dem frühen 19.Jahrhundert ist fast komplett erhalten. Die ist auch ganz nett anzuschauen. Ich würde sogar behaupten, so ein vorwiegend klassizistischer Stadtkern aus dem frühen 18.Jahrhundert ist fast ein Alleinstellungsmerkmal.

Altmarkt

Herzstück der Stadt ist der Altmarkt mit seinem klassizistischen Rathaus von 1818 (siehe auch Titelbild). Aus der selben Zeit stammen logischerweise ebenso die meisten der Bürgerhäuser am Platz, die auch einen Anblick wert sind. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die mittelalterliche Fronfeste, der klassizistische Bischofssitz und die Kirchen der Altstadt. Während St. Benno eine Art-Déco-Kirche von 1924 ist, wurden die Christuskirche und die Kreuzkirche nach dem Brand von 1813 auf den Grundmauern ihr Vorgängerkirchen neuerbaut. Für die neue Kreuzkiche spendete der sächsische König übrigens diverses Interieur (Kanzel, Kruzifix und Heiligenskulpturen) aus seiner Burgkappelle in Stolpen. Stolpen und Bischofswerda sollten mal über eine Städtepartnerschaft nachdenken.

Christuskirche Bischofswerda

Schade, dass der heutige Gegner nicht auch zufälligerweise aus Stolpen kam (doch deren Fußballverein spielt nur achtklassig). Stattdessen reiste der FCO aus Neugersdorf nach Bischofswerda. Beide Vereine bzw. ihre Vorgängervereine waren zu Zonenzeiten keine großen Hausnummern, haben jedoch jeweils ein paar Höhepunkte in der Vereinschronik vermerkt. Dem Heimverein möchte ich deshalb ein paar Zeilen widmen. Der BFV spielte in der Nachkriegszeit zunächst auf Kreisebene und dann in der viertklassigen Bezirksklasse von Dresden. 1969 scheiterte der Bezirksligaaufstieg (damals 3.Liga der DDR) ausgerechnet an der BSG Fortschritt Neugersdorf (Vorgänger des FCO).

Haus Goldener Engel am Altmarkt

Möglicherweise zog man den Kürzeren, weil die Neugersdorfer Fußballer ein starkes Landmaschinenkombinat als Trägerbetrieb hatten. Wie gut, dass es ein solches auch in Bischofswerda gab und ab 1972 lief man als BSG Fortschritt Bischofswerda auf. 1973 klappte prompt der Bezirksligaaufstieg und schon drei Jahre später ging es noch eine Liga höher. Der zweitklassigen DDR-Liga gehörte man über ein Jahrzehnt an, ehe 1986 der Aufstieg in die 1.Liga (DDR Oberliga) gelang. Der Neuling musste zwar nach einer Saison wieder runter, hatte jedoch u.a. Dynamo Dresden ein Unentschieden abgetrotzt und sogar den Meister BFC Dynamo geschlagen.

9€ kostete der Derbyspaß

1989/90 durfte man eine weitere Spielzeit im Oberhaus der DDR verbringen, welche abermals mit dem Abstieg am letzten Spieltag endete. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde zwar der Trägerbetrieb abgewickelt, doch der BFV 08, wie der Club nun wieder hieß, steckte das ganz gut weg und hätte sich 1991 beinahe für die 2.Bundesliga qualifiziert. Man spielte fortan einige Jahre drittklassig, gewann 1992 den Sachsenpokal und stand 1993 kurz vor dem Aufstieg in die 2.Bundesliga (am Ende setzte sich jedoch TeBe Berlin vor dem 1.FC Union Berlin und dem BFV in der Aufstiegsrunde durch).

Die Teams stehen bereit für den Abstiegskrimi

Seit dem Abstieg 1996 bewegt man sich unterhalb der 3.Liga und der Tiefpunkt war zwischen 2006 und 2011 erreicht, als die Nullachter nur noch siebtklassig unterwegs waren. Dann ging es wieder bergauf und letzten Sommer erreichte man erneut die 4.Liga, in welcher man nun um den Klassenerhalt kämpft.

Das hat man mit dem heutigen Gegner gemeinsam. Denn während der BFV (15.Platz) zur Zeit 30 Punkte auf dem Konto hat und somit nur drei Punkte auf den sicheren Rettungsrang 13 fehlen, steht der FCO als Siebzehnter mit 25 Punkten ganz bescheiden da. Somit herrschten hier ähnliche Voraussetzungen wie bei Ruch gegen Rybnik vor zwei Tagen, sprich Derby und Abstiegskampf zugleich. In Anbetracht der Historie und Fankultur vom BFV und FCO gegenüber Ruch und Rybnik natürlich ein Vergleich mit einem Augenzwinkern. Außerdem hatte der Woiwode von Sachsen in Bischofswerda Gästefans zugelassen.

816 von angeblich 10.000 Plätzen waren heute besetzt

Insgesamt 816 zahlende Zuschauer hatten die Stadiontore des Wesenitzsportparks zum Oberlausitz-Derby passiert, wovon ungefähr 5% dem Gästeteam die Daumen drückten. Nicht mal 1.000 Stadionbesucher klang für mich zunächst ziemlich mau, doch in Relation zum Saisonschnitt von bisher 433 Zuschauern pro Spiel schon ein ordentlicher Wert.

Bereits in der 2.Minute irritierte mich das Publikum. Ein blau-weißer Kicker erzielte das erste (und leider auch letzte) Tor des Tages. Doch warum freute sich nur eine Handvoll Menschen um mich herum? Hatte der BFV etwa nicht gerade die Führung erzielt? Nein, er lag nun früh hinten, da die Gäste in ihren blau-weißen Heimdressen aufgelaufen waren und der Gastgeber seine gelben Auswärtstrikots trug. Warum auch immer. Wahrscheinlich war der Zeugwart auf Ferienreise.

Der etatmäßige Gästeblock

Nachdem die Nullachter in der 7.Minute durch Grellmann mit einem guten Volleyschuss antworteten, den der Gästetorwart nur mit größter Mühe parieren konnte, glaubte ich wenigstens an einen flotten Kick. Doch ich wurde enttäuscht. Eine zweikampfstarke FCO-Riege stellte ideenarme Hausherren vor große Probleme und beinahe hätten die Neugersdorfer in der 33.Minute auf 0:2 gestellt. Der Seitfallzieher von FCO-Kapitän Wolf wurde jedoch mit einem tollem Torwartreflex zu brotloser Kunst degradiert.

Schiebocks Treueste

Es ging mit 0:1 in die Pause und ich gönnte mir eine Stadionwurst zur Stärkung. Frühstück war bekanntlich schon wieder einen halben Tag her. Am Grillstand gab es komischerweise, trotz Rekordkulisse, keine langen Wartezeiten. Das erschloss sich mir natürlich nach dem Biss in die Bratwurst. Das war wohl eine von denen, die man zu einem niedrigen einstelligen Kilogrammpreis im Großhandel oder Discounter bekommt. Von Handwerksqualität und geschmacklicher Raffinesse weit entfernt.

Weniger wünschenswerte Wurstware

Spiel scheisse, Wurst scheisse und richtige Stadionstimmung kam auch nicht auf. Dem Dessert meiner österlichen Fußballdelikatessentour fehlte irgendwie die Kirsche auf der Torte. Da half auch nicht, dass direkt hinter mir Dynamo-Torwart Markus Schubert nebst weiblicher Entourage saß. Ich selbst habe ihn natürlich nicht erkannt. Als jedoch Jugendliche um ein gemeinsames Foto baten und ihm attestierten, dass er gestern gegen Köln stark gehalten hat, klingelte es bei mir.

Sprecherturm

In den zweiten Minuten hätte der FCO dann fast wieder einen Blitzstart hinbekommen. Doch ihr Stürmer Knechtel traf in der 48.Minute aus aussichtsreicher Position nur den Pfosten. Danach passierte leider in beiden Strafräumen nur noch wenig. Die Neugersdorfer gewannen weiterhin fast jeden Defensivzweikampf hätten in der Schlußphase einen verdienten Sieg bei ein, zwei guten Kontergelegenheiten noch toremäßig ausbauen könnten. Aber ich muss im Konjunktiv schreiben und so war ein CZ-Legionär namens Marek der einzige Torschütze des Tages. Sein Treffer bringt die Neugersdorfer dem Klassenerhalt wieder ein Stückchen näher, während Bischofswerda den Bock heute nicht umstoßen konnte.

Enttäuschte Heimfans treten den Heimweg an

Blieb nur noch zu klären, warum das Heimpublikum dauernd „Schiebung, Schiebung“ brüllte. So schlecht war der Unparteiische eigentlich nicht. Auch hier kam es noch zu einem Erkenntnisgewinn für den Don. Die Bischofswerdaer haben nämlich in Wirklichkeit „Schiebock“ gerufen. Das ist sowohl von der Stadt, als auch vom FV 08 der Kosename. Ein Schiebock ist ein schubkarrenähnlicher Einradwagen, mit dem einst Bauern und Händler ihre Waren von Ort zu Ort fuhren und diese Wagen praktischweiser gleich als Verkaufstisch nutzen konnten. Warum die Bischofswerdaer mit dieser Gerätschaft assoziert werden, ist nicht zweifelsfrei zu klären. Es gibt ein paar Sagen und Theorien, doch am naheliegensten ist, dass es sich vom sorbischen „Přibok“ (da ist wieder das am Vortag erstmals kennengelernte ř) ableitet, was wohl in etwa „an einer alten Straße liegend“ bedeutet.

Büste von Friedrich August dem Gerechten

In welcher Liga die Schiebocker (und auch die Neugersdorfer) nächste Saison spielen werden, wird sich wohl erst am Saisonende entscheiden. Wie erwähnt, ab Platz 13 ist man sicher gerettet. Platz 18 muss dagegen definitiv runter. Was mit Platz 14 bis 17 passiert, hängt von den Absteigern aus der 3.Liga ab. Rein sportlich wird es wohl höchstens zwei nordostdeutsche Absteiger geben, so dass wohl auch Platz 14 und 15 der Regionalliga erhalten bleiben. Auf dem Weg zum 700 Meter entfernten Bahnhof studierte ich die Tabelle der 3.Liga und wünschte mir allerdings, dass auch Jena und Cottbus den Klassenerhalt schaffen und somit kein Nordostclub in die Regionalliga runter muss. Denn dann würde einer der Absteiger zu 96% Eintracht Braunschweig heißen. In Bischofswerda und Neugersdorf ist man mit meinem Szenario bestimmt einverstanden.

Die Semperoper

Um 15:38 Uhr nahm ich nun eine Bahn nach Dresden und auch in Sachsens Hauptstadt galt wieder „Herr Snepanovic traut der Deutschen Bahn nicht“. Die erstbeste Verbindung in die Heimat sah nämlich nur fünf Minuten Umsteigezeit in Dresden vor. Da machte ich lieber 65 Minuten draus. Bewegung tut außerdem gut und deshalb verließ ich meinen Nahverkehrszug schon am Bahnhof Dresden-Mitte. Von dort konnte ich einen schönen knapp einstündigen Spaziergang zum Hauptbahnhof starten.

Die katholische Hofkirche

Die Route führte mich am Elbufer entlang zur Frauenkirche. Dabei kreuzte ich natürlich die ganzen architektonischen Höhepunkte der Altstadt. Die Semperoper, den Zwinger, die Katholische Hofkirche, den Fürstenzug und vieles mehr nahm ich in Augenschein. Alles schon mehrfach gesehen, doch jedes Mal auf’s Neue ein schöner Anblick. Viel mehr schreiben möchte deshalb zu Dresden auch gar nicht, zumal bestimmt bald wieder ein eigener Dresdenreisebericht folgt (den designierten Absteiger 96 werde ich hoffentlich nächste Saison in die sächsische Hauptstadt begleiten können).

Die Frauenkirche

Nach meinem Streifzug durch Dresdens Innenstadt, bestieg ich um 17:10 Uhr den IC nach Hannover (übrigens ein IC-Doppelstockzug aus Görlitzer Fabrikation) und nutzte die rund vierstündige Heimfahrt zum Geld verdienen und außerdem für’s Verfassen meiner Reiseberichte.

1.Klasse im InterCity-Doppelstockwagen

Ganz praktisch, wenn man am Ende einer Tour schon ein paar tausend Wörter in die Tasten gehauen hat und sich daheim nur noch um den Feinschliff kümmern muss. Dann sind die Berichte in der Regel aus der „Pipeline“ bevor die nächste Reise ansteht. Denn der Zeitplan bei „Schneppe Tours“ ist zum Saisonende hin eng gestaktet, so viel kann ich schon mal verraten.