Hamburg 02/2024

  • 09.02.2024
  • Hamburger SV – Hannover 96 3:4
  • 2.Bundesliga (II)
  • Volksparkstadion (Att: 57.000)

Nach zwei auf den Rängen protestreichen und auf dem Rasen siegreichen Heimspielen musste 96 am zweiten Februarwochenende wieder auswärts ran. Der Hannoversche SV sollte am Freitagabend beim Hamburger SV gastieren, was mich zu einem Kurzausflug an die Elbe animierte. Direkt nach Feierabend transportierte mich um 14:20 Uhr ein ICE für faire 11,15 € von der Expo- und Messestadt in die Freie und Hansestadt.

Feierabendbierchen

In jenem ICE traf ich ein paar bekannte Gesichter vom Roten Infarkt, die erfreulicherweise vor der Weiterreise zum Volksparkstadion noch ein Bierchen in Bahnhofsnähe trinken wollten. Es ging daher um 15:40 Uhr in die Bierstube Nagel, wo Holsten von Fass (0,4 l) für 4,90 € gereicht wurde. Nach einer Runde herrschte zwar bereits wieder Aufbruchstimmung, aber ich blieb noch einen Augenblick länger. Denn ich war mit meinen Kumpel Jojo verabredet, der wie ich heute auf der Gegengerade saß (49 € im Mittelrang, aber Hannover hat’s ja), jedoch erst gegen 16:30 Uhr in HH eintreffen sollte.

Das Publikum wird in Stimmung versetzt

Zusammen mit Jojo ging es um 16:40 Uhr per S-Bahn nach Stellingen und eine gute Stunde vor Anpfiff passierten wir die Drehkreuze des Volksparkstadions. Dort sollte heute u. a. ein kleiner Live-Auftritt von Abschlach! das Publikum vor Spielbeginn unterhalten. Anlass war offenbar das 20jährige Bandjubiläum der lokalpatriotischen Rockmusikanten. Ferner bereitete die hiesige Nordtribüne bereits ab 18 Uhr eine Choreographie vor. Dabei zeichnete sich durch Verhüllungs- und Vermummungsmaßnahmen früh ab, dass Pyrotechnik eine Hauptrolle spielen wird. Jojo und ich suchten uns also rechtzeitig eine gute Paparazzi-Position auf der Gegengerade.

Das Fahnenmeer

Pünktlich zum Einlauf der 22 Fußballprofis war der Unterrang der Nordtribüne einerseits von Folienbahnen mit der ikonischen HSV-Raute umrahmt und andererseits in ein Fahnenmeer getaucht. In großen Lettern verriet eine Blockfahne im Mittelrang nochmal für alle Erstbesucher den Namen dieses Stadionbereichs. Dazu wurden am Fangnetz vor der Tribüne die sieben Lettern des Stadtnamens hochgezogen. Ja, sogar in der richtigen Reihenfolge und Ausrichtung! Im Volksparkstadion macht man sich leider immer historisch begründete Sorgen ob des Gelingens einer solchen Choreographie…

Das Fackelmeer

Aber heute lief alles sorgenfrei und der letzte Akt dieser Kurvenshow wurde per in den Nachthimmel gefeuerter Leuchtkugel orchestriert. Nun entzündeten sich simultan die etwa 100 ins Stadion eingebrachten Seenotrettungsfackeln. Aus dem schwarz-weiß-blauen Fahnenmeer war ergo ein rotes Fackelmeer geworden, ehe die Pyroshow mit diversen blinkenden Signalen ihren Ausklang fand. Ahnte hier etwa jemand, dass der Walter-Elf am heutigen Abend die nächste Havarie drohte? Denn Hannovers Angriffswellen brachten die Hanseaten von Beginn an mächtig ins Schwimmen. Nicolo Tresoldi vollendete einen dieser Angriffe bereits in der 11.Minute per Kopf zum 0:1 und zehn Minuten später fälschte Hamburgs Ramos eine flache Hereingabe von Sebastian Ernst ins eigene Tor ab. Zweimal großer Jubel im Gästesektor, während der heute überraschend für Heuer Fernandes aufgebotene HSV-Ersatztormann Raab sich wahrscheinlich eines dieser Seenotrettungssignale aus der Kurve wünschte.

Es qualmt und blinkt auf der Nord

Zwar gelang Raabs Vorderleuten in der 24.Minute der Anschlusstreffer durch László Bénes, aber für wirkliche Entlastung der HSV-Defensive sorgte das nicht. 96 blieb am Drücker und Louis Schaub staubte nach einem zunächst parierten Torschuss von Tresoldi in der 36.Minute zum 1:3 ab. Insgesamt spielten die Gäste aus der niedersächsischen Landeshauptstadt eine überragende 1.Halbzeit, die nach der Rotsperre von Halstenberg und dem kurzfristige Abgang von Köhn (für ca. 3,3 Mio € zu Galatasaray) wohl niemand erwartet hatte. Dass es nur mit 1:3 in die Kabinen ging, war fast schon schmeichelhaft für die Hausherren.

Die 96-Fans feiern die frühe Führung

Nach dem Seitenwechsel gehörte die große Fußballbühne zunächst keiner der beiden Mannschaften, sondern den Kurven. Auch heute wurde heftig gegen die geplante Öffnung der DFL für Investoren protestiert. Das knappe und äußerst fragwürdig zustande gekommene Votum der 36 Bundesligaclubs für eine strategische Zusammenarbeit mit einem Investor, sorgt ungebrochen für großen Unmut unter den Fans. So hatten ein paar Hamburger die Halbzeitpause genutzt, um Fahrradschlösser an den Torpfosten anzubringen und etwas Unrat auf dem Rasen zu verteilen. Aber der Hausmeister des Volksparkstadions hatte eine Akkuflex griffbereit und relativ fix waren die Schlösser entfernt (das sollte alle Besitzer von teuren Fahrrädern oder billigen Schlössern beunruhigen).

Auf der Nord wurde sich einerseits per Banderolen solidarisch mit den Fanszenen in der Schweiz gezeigt (die gerade gegen Kollektivstrafen kämpfen) und andererseits wurde natürlich wieder die Ablehnung von Investoren in der DFL postuliert

Dabei wäre die Flex gar nicht nötig gewesen. Schließlich verrieten ausgerechnet die Anhänger im Gästeblock den Zahlencode für die Schlösser vor der Heimkurve. Sie hatten nämlich parallel ein Spruchband mit folgender Botschaft entrollt: „Investoren und Martin Kind sind unser Problem – Die Lösung ist 50+01“. Das war nicht nur ein Plädoyer für die 50+1-Regel, deren konsequente Beachtung der DFL wahrscheinlich die ganzen Proteste erspart hätte, sondern dank der weiteren Null tatsächlich auch der Code für die Schlösser an den Torpfosten…

Als der Ball wieder rollen konnte, meldete sich der frühere Bundesligadino prompt zurück. Der just eingewechselte Dennis Hadžikadunić verkürzte in der 47.Minute auf 2:3. Doch kaum war der Torjubel der Heimseite abgeklungen, sorgten die Gästefans für die nächste Störung im Betriebsablauf.

Ron-Robert Zieler und der Schiedsrichterassistent gucken ungläubig auf die Torpfosten

Man hatte auf Doppelhaltern drei Köpfe ins Fadenkreuz gesetzt und entrollte Spruchbänder mit folgendem Wortlaut: „CVC & Blackstone: Marionetten des Sportswashings Saudi Arabiens – Konsequentes Handeln bei personifizierten Gewaltandrohungen – Spielunterbrechung jetzt!“ Dabei nahmen die Fans buchstäblich die potentiellen DFL-Investoren CVC Capital Partners und Blackstone mitsamt den jeweiligen Chief Executive Officers (CEO) ins Visier. Die beiden Private-Equity-Unternehmen, denen Stephen A. Schwarzman (CVC) und Alexander Dibelius (Blackstone) vorstehen, sind schon länger im Fadenkreuz der Kritik. Wie von den Fans im Spruchband aufgegriffen, stammen die finanziellen Mittel der beiden Investmentgesellschaften u. a. vom saudischen Staatsfond PIF. Wäre der deutsche Spitzenfußball wirklich so sehr für Demokratie, Toleranz und Vielfalt, wie er immer behauptet, würde sein Wertekompass nicht mit jenem des saudischen Regimes zusammenpassen. Dazu investieren CVC Capital Partners und Blackstone wenig überraschend auch in zahlreiche ethisch fragwürdige Geschäftsfelder. Die Initiative Fairness United hat auf ihrer Homepage ein bisschen was zusammengetragen.

Der 96-Anhang hat die Probleme und die Lösung identifiziert (und liefert zugleich den Code für die Schlösser an den Torpfosten)

Weiter nahmen die Fans Bezug auf den 2020 vom DFB angepassten so genannten Drei-Stufen-Plan und hatten Martin Kind als dritte Person mit einem Fadenkreuz versehen. Der Drei-Stufen-Plan wurde ursprünglich 2011 von der UEFA eingeführt, um Spieler vor rassistischen, homophoben oder ähnlich gelagerten Diskriminierungen in den Stadien zu schützen. Identifiziert ein Schiedsrichter eine solche Diskriminierung von den Rängen, sieht der Plan in der ersten Stufe eine Unterbrechung und Lautsprecherdurchsage vor. Sollten die Diskriminierungen dennoch fortgesetzt werden, soll der Schiedsrichter die Mannschaften vorerst vom Feld nehmen und einen Spielabbruch androhen. Die dritte Stufe wäre dann letztlich der Abbruch.

Der „Fadenkreuz-Protest“

Obwohl es durchaus geeignete Vorfälle gab (beispielsweise bei den rassistischen Anfeindungen gegenüber Jonathan Torunarigha), wurde dieser Drei-Stufen-Plan meines Wissens zwischen 2011 und Frühjahr 2020 nie in einem deutschen Stadion angewendet. Aber DFL und DFB dachten sich Ende Februar 2020, dass man den Plan prima modifizieren könnte, um Schmähungen und andere vermeintliche Geschmackslosigkeiten gegenüber Funktionsträgern wie Dietmar Hopp drakonisch zu ahnden. So schrieb man fest, dass der Drei-Stufen-Plan fortan nicht nur bei Diskriminierungen, sondern auch bei „personifizierten Gewaltandrohungen“ greifen soll. Als konkretes Beispiel nannte der DFB „Personen im Fadenkreuz“.

Ein paar Tennisbälle waren natürlich auch wieder im Spiel

Dass die Mächtigen des deutschen Fußballs keine Skrupel hatten, den ursprünglich anders intendierten Drei-Stufen-Plan zum Erhalt des Wohlbefindens ihrer Riege aus privilegierten, alten, weißen Männern umzugestalten, schlug damals hohe Wellen in Deutschlands Fankurven. Aufgrund der COVID-Pandemie endete im März 2020 zusammen mit dem Spielbetrieb jedoch auch der entsprechende Protest. Nun griffen die 96-Fans die fragwürdige Umgestaltung des Drei-Stufen-Plans erneut auf und zeigten, dass es nicht unbedingt Tennisbälle oder sonstige Wurfgegenstände braucht (die es heute übrigens auch wieder gab), um den Spielablauf erheblich zu stören. Denn Schiedsrichter Sören Storks hielt sich pflichtbewusst an die im Einklang mit den DFB-Vorgaben stehende Anregung der Fans („Konsequentes Handeln bei personifizierten Gewaltandrohungen – Spielunterbrechung jetzt!“) und unterbrach die Partie. Da die Fans der Aufforderung zum Entfernen der Plakate nicht nachkamen, schickte er mit Stufe 2 außerdem die Mannschaften in die Kabinen. Per Durchsagen und Anzeigetafel wurde wenig später der Spielabbruch angedroht.

Der Drei-Stufen-Plan griff

Die Mannschaft, Trainer Leitl und Sportdirektor Mann kamen zuvor noch als Bittsteller in die Kurve, aber die Fans zogen das Ganze trotzdem weiter durch. Man vertrieb sich die Zeit mit Wechselgesängen zwischen Heim- und Gästekurve und entschied erst nach ca. 25 Minuten, dass dem Protest vorerst Genüge getan ist. Nachdem die Plakate wieder eingerollt waren, bat der Schiedsrichter die Spieler zum erneuten Warmlaufen auf’s Feld und wenig später konnte die Partie störungsfrei fortgesetzt werden.

Gewaltandrohung oder kalkulierte Grenzüberschreitung?

Zwischenzeitlich hatte sich Sky-Kommentator Christian Straßburger ordentlich empört und mit „widerlich“ und „abartig“ bereits eine Bewertung der Protestform vorgenommen, der sich zahlreiche Journalisten im Nachgang der Partie anschließen sollten. So war es für Sebastian Wolff vom Kicker eine „neue Dimension“ und „schlichtweg widerwärtig“. Die Ultras hätten auf erschreckende Art und Weise ganz klar eine Grenze überschritten. Walter M. Straten von der Bild ging wenig überraschend noch einen Schritt weiter: „Eine klare MORDDROHUNG! Das widerwärtige Plakat der 96-Fans in Hamburg ist kein Protest gegen böse DFL-Investoren. Das hat nichts mehr zu tun mit freier Meinungsäußerung. Das ist eine klare Morddrohung! Und sollte juristisch so behandelt werden.“ Natürlich sind die Doppelhalter mit den Fadenkreuzen kritik- und diskussionswürdig. Aber schon kurios, dass ein Großteil der noch am Abend kritischen kommentierenden Journalisten dabei den durch die Spruchbändern gebotenen Kontext, wie auch die zwei weiteren mit Fadenkreuz versehenen Personen unterschlugen. Man fokussierte sich stattdessen ausschließlich auf Martin Kind im Fadenkreuz. Dabei wurde eine wohlkalkulierte Grenzüberschreitung völlig dekontextualisiert. Nicht einmal Martin Kinds mutmaßlicher Verstoß gegen die 50+1-Regel bei der DFL-Abstimmung war einen Halbsatz wert war.

Der Ball rollt wieder

Immerhin Jonas Gress (ehemals Szemkus) gab sich für HAZ und NP etwas Mühe und recherchierte wenigstens die zwei anderen Personen im Fadenkreuz. Aber der Gesamtkontext der Aktion blieb auch ihm verschlossen oder er unterschlug ihn aus schwer nachvollziehbaren Gründen. Erst auf X (ehemals Twitter) fand ich mit Andrej Reisin endlich einen Kollegen, der den Gesamtkontext betrachtete. Der u. a. regelmäßig für den NDR und den Spiegel arbeitete freie Journalist schrieb „Mit der Forderung nach der Reaktion, die dann auch tatsächlich erfolgt, also zur Vorhersage wird, liefert man eine ziemlich durchdachte Dekonstruktion dieser Spielabbruch-Drohungs-Eskalation. Was will die DFL denn machen, wenn nächstes Wochenende überall random Fadenkreuze hängen? Alle Spiele abbrechen? […] Diese Anspielung darauf, dass die angedrohten Konsequenzen der Liga genauso schal sind wie ihre angeblichen Werte, ist imo sehr clever.“

Nun lautstarker Support statt Protest

Noch weiter dekonstruieren kann man die leeren und scheinheiligen DFL-Drohkulissen wahrscheinlich, wenn man am nächsten Spieltag die Visagen von mehrheitlich in Deutschland weniger geschätzten Personen wie Vladimir Putin, Donald Trump oder Mohammed bin Salman ins Visier nimmt. Würde die DFL ein Spiel abbrechen, wenn die Fans sich weigern ihren Putin im Fadenkreuz wieder einzurollen? Aber ich kann auch Reisins Gedankengang gut folgen. Was wäre, wenn am nächsten Spieltag überall bestimmte Akteure des Fußballgeschäfts im Fadenkreuz auftauchen? Würde die DFL ernsthaft alle 18 Spiele abbrechen, um zu zeigen, dass man die vermeintlich grenzüberschreitenden Plakate gegen privilegierte Personen des Fußballgeschäfts nicht duldet?

Die Nord peitscht die Rothosen nochmal an

Aber hier und heute in Hamburg sollte der Spielabbruch am Ende doch nicht provoziert werden, so dass uns nach rund 30 Minuten wohlkalkulierter Unterbrechung weiterhin eine muntere Partie geboten wurde. Der HSV wollte da anknüpfen, wo er vor der Zwangspause aufgehört hatte und drängte auf den Ausgleich. Dieser gelang schließlich in der nominell 86.Minute durch Robert Glatzel. Der Toptorjäger (14.Saisontor) der Rothosen verwertete eine Flanke von Bénes per Kopf zum 3:3. Doch ausgerechnet beim Vorlagengeber setzte nur zwei Minuten etwas im Kopf aus. Anders ist sein rotwürdiges Einsteigen bei Enzo Leopold nahe der Mittellinie nicht zu erklären. Storks zückte zunächst Gelb, wurde vom VAR jedoch zum Videostudium gebeten und korrigierte sich anschließend auf Rot.

Die Mannschaft feiert den Siegtreffer vor der Gästekurve

Die insgesamt 16minütige Nachspielzeit – zwischenzeitlich war die Uhr offenbar angehalten worden – musste der HSV jetzt in Unterzahl bestreiten und 96 wusste diesen unerwarteten Vorteil zu nutzen. Eine präzise Flanke von Muroya erreichte in der 90+8.Minute einen im gegnerischen Strafraum frei zum Abschluss kommenden Mitspieler namens Sebastian Ernst. Raab war abermals machtlos und es stand 3:4. Die etwa 6.000 mitgereisten Fans aus Hannover rasteten kollektiv aus und eigentlich durfte da nichts mehr anbrennen. Die letzten Minuten wurde clever verteidigt und obendrein holte sich mit Hadžikadunić noch ein weiterer Hamburger einen Platzverweis ab.

Abpfiff im ausverkauften Volkspark

Den Abpfiff erlebten Jojo und ich (sowie ein gewisser Mike Wasi) nun in der Heimkurve, da wir schon mal ein paar Meter in Richtung S-Bahnhof Eidelstedt machen wollten. Glücklich wirkten dort nach Spielschluss selbstredend nur unsere drei Gesichter. Die frustrierten Hanseaten skandierten dagegen mit finsteren Mienen diverse Unmutsäußerung in Richtung Cheftrainer. Nachdem zwei Heimspiele nacheinander mit 3:4 verloren gingen und man wahrscheinlich vorerst auf den 3.Platz im Tableau abrutscht, steht Tim Walter mächtig im Kreuzfeuer der Kritik. Sportjournalisten sprechen oder schreiben da übrigens gerne von „zum Abschuss freigegeben“. Eigentlich eine völlig geschmacklose und widerwärtige Grenzüberschreitung, oder?

Schnell noch den Welt-Pizza-Tag (jährlich am 9.Februar) relativ unwürdig gefeiert

Obwohl es mittlerweile 21:11 Uhr war, bekamen wir noch den Metronom um 21:57 Uhr am Hauptbahnhof und konnten nun dank 49-Euro-Ticket quasi kostenneutral die Heimreise antreten. Die nächsten knapp zweieinhalb Stunden taugten ideal zur Aufarbeitung des Erlebten und dem Studium der bereits aufgegriffenen ersten Pressemeldungen. Aber ein Blick auf die Tabelle und die kommenden 96-Spiele sorgte ebenfalls für Gesprächsstoff. Gewinnt man nächsten Freitag auch gegen Fürth, mischt man mindestens temporär wieder im Aufstiegsrennen mit. Wer hätte das gedacht?

Song of the Tour: …und jetzt lächelt für das Fadenkreuz