- 11.10.2025
- Würzburger FV 04 – SC Großschwarzenlohe 1:2
- Bayernliga Nord (V)
- Sepp-Endres-Sportanlage (Att: 618)
Vom 10. bis 12. Oktober sollte es mal wieder mit guten Freunden für ein Genusswochenende nach Franken gehen. Die Wahl fiel auf Würzburg, wo wir uns für insgesamt 380 € in ein gut gelegenes Apartment über einem Wirtshaus namens SophienBäck einbuchen konnten. Leider sollte eine Bahnfahrt ähnlich viel kosten, so dass wir uns letztlich dafür entschieden per PKW anzureisen. Fahrzeug und Fahrkunst stellte Johnny Power zur Verfügung, der mit Pumba und Kai auf der Rückbank und mir als Beifahrer gegen 14 Uhr ins Abenteuer A7 startete.

Trotz Staus und Behinderungen kamen wir aber ganz gut durch und waren um Punkt 18 Uhr an unserer Unterkunft in der Sophienstraße im Würzburger Weingartenviertel. Da dort überall Anwohnerparken war, hatten wir im Vorfeld noch für 20 € einen Parkplatz reserviert und der wurde uns sogleich von einer vermeintlichen Passantin zugewiesen. „Seid’s ihr Gäste vom SophienBäck? Habt’s a Parkplatzla gebucht?“ Beides bejahten wir der Frau, die zunächst als Parkeinweiserin von Johnny fungierte und uns anschließend den Weg über den Hof zum Apartment zeigte. Dabei entpuppte sie sich als Angestellte des SophienBäck, die uns quasi noch den ganzen Abend betreuen sollte.

Denn das Betreiberpärchen des SophienBäck hatte nach unserer Buchung in der Willkommensmail geschrieben, dass man sich natürlich freuen würde uns auch bewirten zu dürfen. Dabei wurde einerseits auf die hiesige fränkische Küche mit ständig wechselnder Karte hingewiesen und andererseits nochmal extra erwähnt, dass man neben über 30 fränkischen Weinen auch zwölf Zapfhähne mit fast ausschließlich fränkischen Fassbieren vorweisen kann. Wer darauf nicht mit einem Reservierungswunsch antwortet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Ergo saßen wir kurz nach 18 Uhr im SophienBäck, wo unsere Betreuerin sogleich unsere erste Getränkebestellung abfragte. Als sie kurz darauf eine Runde unfiltriertes Fränkisch Hell von Pfarrbräu aus Karlstadt auf Tisch gestellt hatte, stellten wir allerdings fest, dass die aktuelle Karte leider ohne das von allen als heutiges Abendessen erhoffte Schäuferla auskommen muss. Unsere Alternative wurde indes der Spanferkelrollbraten mit Kruste, Rosenkohlröschen und Brezelserviettenknödel. Mundete auch ganz vorzüglich und wurde von einer Runde Fränkisch Rot von Landwehr Bräu aus Rothenburg ob der Tauber begleitet.

Auf’s Essen folgte noch für jeden ein Obstbrand nach Wunsch (wobei wir sicher waren, dass die Betreuerin diesmal die Bestellungen vertauscht hatte und jeder den Schnaps für seinen Nachbarn bekommen hatte…), sowie eine Runde Bayrisch Dunkel von der Brauerei Winkler aus Amberg und eine Runde Kupfer Spezial aus der selben Braustätte. Am Ende waren für alles zusammen 201,60 € fällig und wir fragten unsere persönliche Betreurin noch nach einem Tipp für unseren nächsten Bierstopp auf dem Weg gen Innenstadt.

Ihr Vorschlag war das Anno Domini an der markanten neoromanischen Kirche St. Adalbero. Entpuppte sich als klassische Stadtteilkneipe mit gemischtem Publikum, wo wir gerne für vier halbe Liter Rother Ur-Pils à 4,10 € einkehrten. Anschließend sollte das nur einen Steinwurf entfernte Kneipenviertel rund um die Sanderstraße beehrt werden. Dort war allerdings gegen 22 Uhr mächtig viel los und alle Kneipen schienen hoffnungslos überfüllt zu sein. Sollte hier jeden Freitagabend so viel Rummel herrschen, sind die Würzburger Gastwirte wirklich gesegnet. Aber wir vermuten, dass der Semesterbeginn in der Universitätsstadt für eine Sondersituation sorgte.

Wir wurden immerhin in einer Nebenstraße fündig, wo im Kult gerade vier Hocker am Tresen frei geworden waren. Diese Fügung feierten wir mit vier je 4,50 € teuren Halbliterkrügen Helles von Kesselring aus Marktsteft, ehe wir unser Glück nochmal in der Sanderstraße versuchten. Dort schien die Lage eigentlich unverändert. Doch als wir vor dem Bierkeller Till Eulenspiegel standen, kam just ein halbes Dutzend Leute zurück an die Oberfläche. Unten schien deren Tisch zwar bereits an vor uns Wartende gegangen zu sein, aber eine der Tresenkräfte platzierte uns übergangsweise in einer winzigen Nische des verwinkelten Kellergewölbes.

Kaum war die erste Runde Bier geholt (0,5 l Mahrs Bräu aus Bamberg für 5,50 €), wurden wir jedoch umgehend auf einen frei gewordenen größeren Tisch umgesetzt. Dort folgte wenig später ein Quartett des Kellerbiers der Braumanufaktur Engel (Crailsheim), wofür 5,10 € pro 0,5 l aufgerufen wurden. Außerdem hatte der heutige Bierkonsum den Appetit auf Fettiges und Salziges angeregt, so dass wir noch einen gemischten Knabberteller mit u. a. Erdnüssen und Tortillachips bestellten (7,50 €).

Kurz nach Mitternacht verließen wir das Eulenspiegel wieder und mussten uns vorerst trennen. Denn Johnny und Kai hatten offenbar zu wenig vom Knabberteller abbekommen und wollten einen Dönerimbiss ansteuern, wohingegen Pumba ernsthafte Schlafabsichten bekundete. Weil wir leider nur einen Schlüssel hatten, brachte ich den müden Mitstreiter zum Apartment und verabredete mit Johnny und Kai, dass wir uns anschließend für einige wenige weitere Biere im Anno Domini treffen.

Allerdings waren meine Freunde auch eine Stunde nach dem Split immer noch nicht in besagter Kneipe angekommen. Dementsprechend rief ich mal durch und führte ein ziemlich fruchtloses Gespräch mit zwei orientierungslos durch Würzburg irrenden Menschen. Zum Glück trank unsere persönliche Betreuerin gerade ihr Feierabendbier im Anno Domini und nahm sich der Sache an. Ausgerüstet mit meinem Smartphone und ihrer Ortskenntnis marschierte sie den beiden entgegen und las das Duo in der Nähe unserer Unterkunft auf. Kai entschied sich nun leider auch für’s Bett, aber irgendwann kehrte die Betreuerin zumindest mit Johnny im Schlepptau zurück in die Kneipe.

Auf dieses Happy End musste natürlich sogleich angestoßen werden. Dass spätestens jetzt jedes weitere Rother Ur-Pils das Potential hatte das berühmte eine Bier zu viel zu werden, wurde dabei in gewohnter Manier ausgeblendet. Aber immerhin wurde von der Tresenkraft bereits um 2 Uhr die letzte Runde ausgerufen. Die Begründung und Entschuldigung des Mannes am Zapfhahn: „Sorry, normal ist immer bis mindestens 3 Uhr auf, aber ich habe Morgen meine Prüfung für den Angelschein.“ Wahrscheinlich werden wir uns mit einem „Petri Heil!“ oder „Gut Fisch!“ verabschiedet haben und lagen um 2:22 Uhr ebenfalls im Würzburger Schnarchkabinett über dem SophienBäck.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass Johnny und ich am nächsten Morgen topfit waren. Aber immerhin hatten wir genau wie Pumba und Kai nur einen kleinen Kater. Der war ganz leicht mit der heiligen Dreifaltigkeit aus frischer Luft, deftigem Essen und kleinen Konterbieren zu überwinden. Dementsprechend machten wir uns gegen 10 Uhr ausgehfein und starteten einen kleinen Streifzug durch die 133.000-Einwohner-Stadt.

Erstes Ziel war die nahe Julius-Maximilians-Universität und wenig später standen wir vor der berühmten Würzburger Residenz. Mir war zwar klar, dass mir auf dieser Tour einen Revisit dieser prächtigen barocken Schlossanlage abschminken konnte. Allerdings hatte ich den Biergarten der Residenzgaststätten B. Neumann für die erste Mahlzeit des Tages auserkoren. Blöd nur, dass wir dort mit den Worten „Geschlossene Gesellschaft“ empfangen wurden.

Ein guter Reiseleiter hätte sowas natürlich im Vorfeld in Erfahrung gebracht. Aber wir hatten leider nur mich. Um die Laune nach der ersten Enttäuschung des Tages wieder anzuheben, ging es erstmal gegenüber von der Residenz ein Eis essen. Das Casa reichte riesige Kugeln à 1,80 € und gleich drei davon zu bestellen war ebenfalls ziemlich dumm von mir. Zum Glück übernahm Johnny jetzt kommissarisch die Reiseleitung. Denn obwohl er zunächst so orientierungslos wie in der letzten Nacht agierte, standen wir nach kleinen Umwegen doch irgendwann vor dem als Alternative zu den Residenzgaststätten auserkorenen Karthäuser.

Im diesem traditionsreichen Wirtshaus (seit 1951) wurden wir mit offenen Armen empfangen und in Windeseile an einem freien Tisch platziert. Vier Schäuferla und vier Helle aus dem Hause Herbsthäuser (Bad Mergentheim) waren ebenfalls ruckzuck auf dem Tisch und beides mundete formidabel. Da tranken wir gerne auch noch eine zweite Runde Bier und kamen am Ende auf eine Rechnungssumme in Höhe von 136,70 €.

Anschließend setzten wir unseren touristischen Spaziergang in der sehr belebten Würzburger Innenstadt fort. Ausführungen zu den Sehenswürdigkeiten und der Stadtgeschichte spare ich in diesem Bericht jedoch aus, da ich darüber an anderer Stelle bereits relativ wortreich referiert habe (siehe Würzburg 08/2023).

Springen wir stattdessen zu den nächsten alkoholischen Getränken des Tages. Die gab es am frühen Nachmittag in Form von Wein auf der Alten Mainbrücke. Denn der so genannte Brückenschoppen auf dieser prächtigen Brücke aus dem späten 15. Jahrhundert gehört gewissermaßen zum Pflichtprogramm für Touristen. Man holt sich ein Gläschen Wein von einem der Anrainerlokale und genießt den Tropfen auf der seit 1990 nur noch Fußgängern vorbehaltenen Alten Mainbrücke. Inklusive schöner Weinbergkulisse (siehe Titelbild).

Allerdings war es zumindest für meinen Gaumen ein Fehler, dass Kai mit der Organisation des Weines beauftragt wurde. Dieser Süßschnabel holte vier Schoppen (0,25 l) Traminer à 6,50 € (+ 5 € Glaspfand) beim Weinbistro Mainwein. Der Glasinhalt war so lieblich, dass er gut als Dessertwein durchgehen konnte. Nun ja, Geschmäcker sind verschieden und delegieren will gelernt sein.

Dafür war der nächste Tagungsordnungspunkt ganz nach meinem Gusto. Es ging nämlich zur exakt 1.896 m von der Alten Mainbrücke entfernten Sepp-Endres-Sportanlage im Stadtteil Zellerau, wo um 15 Uhr der Würzburger FV 04 den SC Großschwarzenlohe zum Punktspiel im Rahmen der fünftklassigen Bayernliga Nord empfing.

Nachdem 9 € Eintrittsgeld beim Platzkassierer entrichtet waren, gehörten wir zu der durstigen Minderheit unter den insgesamt 618 zahlenden Zuschauern, die einen Tisch im Biergarten hinter dem Tor in Beschlag nahm. Von dort konnten wir gemütlich mit ein paar gezapften Bieren aus dem Hause Distelhäuser das Kräftemessen des mit je sieben Zählern punktgleichen Schlusslichtduos verfolgen.

Doch bevor wir uns dem Spielgeschehen widmen konnten, musste ich meinen Freunden noch einen ganz kurzen Abriss über die Clubgeschichte der Hausherren geben. Die begann 1904 und erreichte ihren Höhepunkt in den Jahren 1976 bis 1980. Seinerzeit spielte der WFV in der 2. Bundesliga und war die sportliche Nummer 1 in Würzburg. Daran änderte sich auch nichts, als die Würzburger Kickers 1977 ebenfalls erstmals zweitklassig wurden und die Stadt Derbys mit fünfstelligen Zuschauerzahlen erleben durfte. Nachdem das Hinspiel am Dallenberg noch 2:2 ausgegangen war, sorgte der WFV beim Rückspiel in der Zellerau mit einem 4:0 für klare Verhältnisse. Am Ende der Saison 1977/78 landete 04 im gesicherten Tabellenmittelfeld, wohingegen die Kickers direkt wieder in die damals drittklassige Bayernliga runter mussten.

Als der WFV zwei Jahre später ebenfalls abstieg, stellte sich allerdings heraus, dass man in der 2. Bundesliga deutlich über seinen Verhältnissen gewirtschaftet hatte. Rund 2,5 Mio DM Schulden sorgten im Mai 1981 leider für das Ende des Vereins. Doch binnen weniger Tage war ein Nachfolger gegründet, der de jure zwar ein anderer Verein ist, aber de facto die Traditionslinie seit 1904 fortführt. Seit 2010 gehört der „neue“ WFV ununterbrochen der Bayernliga an und mischt damit wenigstens wieder im gehobenen Amateurniveau mit. Begleitet von einer kleinen, aber aktiven Anhängerschaft, in der neben ultraorientierten Jungspunden auch noch viele stolze Kuttenträger anzutreffen sind. Allein das machte unseren Spielbesuch schon charmant.

Dass in der heutigen Partie zumindest auf sportlicher Ebene viel Brisanz steckte, gab dem Ganzen weitere Würze. Denn auch wenn man am 14. Spieltag natürlich noch nicht von einem Endspiel sprechen kann, hatte dieses Kellerduell geringstenfalls richtungsweisenden Charakter. Entsprechend enthusiastisch wurde das 1:0 durch Moritz Lotzen (9.) auf der Sportanlage bejubelt. Doch der Schall der Torschreie aus dem Laternenblock** war gefühlt noch nicht an den gegenüberliegenden Weinbergen angekommen, als der Aufsteiger aus der mittelfränkischen Marktgemeinde Wendelstein antwortete. Timo Kräftner besorgte den Ausgleich (11.) und alles war wieder auf Anfang gestellt.

Anschließend war es bis zum Pausenpfiff eine ziemlich zähe Begegnung, in der nur noch wenig in den Torräumen passierte. Doch nach dem Seitenwechsel sorgte der Platzverweis des Großschwarzenloher Spielführers Jan Sperber (52.) für eine neue Verteilung der Vorteile. Beim folgenden Freistoß vibrierte sogleich das Aluminium und in den nächsten Minuten kamen die Hausherren zu weiteren sehr gefährlichen Abschlüssen. Angepeitscht vom heimischen Publikum musste jetzt einfach was drin sein für die Blau-Weißen.

Doch als der fast nur noch in der eigenen Hälfte eingeschnürte SCG in der 70. Minute ausnahmsweise mal zu einem Entlastungsangriff kam, vollendete Maximilian Takacs diesen prompt zum 1:2. Das schien den verunsicherten Gastgeber gebrochen zu haben, so dass der WFV 04 in der Folgezeit kaum noch etwas auf die Kette bekam. Der logische Ausgang war eine ernüchternde Niederlage, die bei Abpfiff noch zu Tumulten auf dem Rasen führte. Offenbar hatte ein Akteur der siegreichen Gäste abfällige Gesten in Richtung der Heimfans gemacht, was ein paar Jungs aus dem Laternenblock zu einer handfesten Reaktion reizte.

Als sich die Lage auf dem Rasen wieder beruhigt, drohte plötzlich im Biergarten die nächste Eskalation. Wir hatten uns bereits das ganze Wochenende über einen in der bayrischen Staatskanzlei residierenden Kulturkämpfer lustig gemacht und diesem sogar einen neuen Song gedichtet (zur Melodie von Bob Marleys Buffolo Soldier wurde ein gewisser Veggiewurst-Söder besungen). Als nun abermals jemand von uns eine Schmähkritik an den bayrischen Ministerpräsidenten adressierte, intervenierte eine Frau am Nachbartisch. Es folgte ein von beiden Seiten mit einem Augenzwinkern geführtes Streitgespräch, in dem sich unser Gegenüber als CSU-Landtagsabgeordnete outete, die zugleich dem Würzburger FV vorsteht. Wir rechneten nun fest mit einem Verweis vom Gelände, wenn nicht gar mit einer sofortigen Ausweisung aus Bayern. Aber letztlich sah sie wohl ein, dass unser erheblicher Alkoholkonsum so eine Art niedersächsisches Payback für den Länderfinanzausgleich war und Ordnungsmaßnahmen der hiesigen Wirtschaft mehr schaden als nutzen.

Als es dann gegen 18:30 Uhr nicht nur dunkel, sondern auch kalt wurde, verlagerten wir uns für die nächsten Getränkerunden in die Gaststätte. Letztlich blieben wir noch bis 20 Uhr treue Gäste der Clubhauspächter und durften am Ende für 24 Halbe und eine Runde Kurze 118 € zahlen. Weil ein Fußmarsch zurück ins Zentrum leider nicht mehrheitsfähig war, wurden außerdem nochmal knapp 15 € für ein Taxi fällig. Das transportierte uns binnen weniger Minuten zum 2,8 Straßenkilometer entfernten Wirtshaus Lämmle.

Das war erwartbar gut besucht an einem Samstagabend. Sogar die Außenplätze waren fast alle belegt. Allerdings hatten wir Glück in Sachen Tisch. Drinnen wurde bei unserer Ankunft gerade einer frei und offenbar geierte niemand anderes darauf. So blieben uns die doch etwas kühlen Außenplätze erspart und die zweiten Schäuferla des Tages wurden stattdessen in der warmen Stube verzehrt. Insgesamt vier Liter Distelhäuser gingen ebenfalls über den Tresen, so dass wir letztlich eine Rechnungssumme in Höhe von 137,20 € zu begleichen hatten.

Es folgte ein Verdauungsspaziergang in Richtung Unterkunft. Doch auf Höhe des Anno Domini verließen uns die Kräfte, so dass wir dort nochmal neue Energie tanken mussten. Wenig überraschend trafen wir hier auch unsere Betreuerin wieder, die uns in der gut besuchten Kneipe gleich mal einen Tisch klärte. Rasch standen die ersehnten flüssigen Kalorien auf dem Tisch, doch aufgrund der morgigen Heimfahrt beließen wir es tatsächlich bei dieser einen Runde.

Allerdings brannte kurz vor Mitternacht tatsächlich noch Licht im SophienBäck. Das Betreiberpärchen bewirtete auch ohne unsere Betreuerin die letzten Gäste und wir fragten höflich, ob wir ebenfalls noch einen Absacker nehmen können oder gleich geschlossen wird. Ersteres war der Fall, so dass das allerletzte Bier dieses Trips Tegernsee Hell hieß und unser Gastwirt nochmal 20 € mehr in der Kasse hatte.

Am nächsten Morgen wurde erstmal bis 10 Uhr geschlafen. Dann ging es nach der Körperpflege zu einem nahen Bäcker frühstücken und Abfahrt war selbstredend erst, als der Fahrer sich wieder vollumfänglich fahrtauglich fühlte. Entsprechend souverän transportierte er uns nachmittags über die leere A7 nach Norden. Die Spritkosten beliefen sich am Ende übrigens auf 20 € pro Nase. Gegenüber dem ursprünglich angedachten Bahnticket entsprach das einer Ersparnis im Gegenwert von zwei Schäuferla und einem Spanferkelkrustenbraten pro Person.
*Im Till Eulenspiegel waren sich Johnny und ich gleichermaßen sicher, dass wir schon mal dort waren. Infrage kommt eigentlich nur das Gastspiel des Hannoverschen SV bei den Würzburger Kickers am 07.04.2017. Allerdings dachte Johnny bis dato, dass er noch nie vorher in Würzburg war und ich kann mich auch kaum an Details von dem Ausflug erinnern.
**Kurioserweise steht eine Straßenlaterne im Fanblock der Sepp-Endres-Sportanlage. Entsprechend spricht man vom Laternenblock, in dem die 2011 gegründete Fangruppe Laternos ’82 optisch am auffälligsten ist (die 82 im Namen ist der Postleitzahl von Würzburg-Zellerau entlehnt).